Was Surimi zu einem proteinreichen Diät-Snack macht
Surimi ist eine fischbasierte Spezialität aus Japan, die in Deutschland vor allem als rotweiß gefärbte Krebsfleisch-Imitat-Stange im Kühlregal liegt. Pro 100 g liefert Surimi rund 95 Kalorien, 10 g Eiweiß, nur 0,8 g Fett und 12 g Kohlenhydrate, davon 4 g Zucker. Diese Werte machen das Produkt zu einer ungewöhnlich kohlenhydratreichen Eiweißquelle, was an der Bindung mit Stärke und Zuckerzusatz liegt.
Hergestellt wird die Paste aus zerkleinertem Fischmuskel, meist aus Alaska-Pollack oder Seehecht, der mit Stärke, Eiweiß und Aroma zu einer geschmacksneutralen Paste gemischt und anschließend geformt wird. Auffällig ist der Salzgehalt von rund 1,5 g pro 100 g, der für die Konservierung und den typisch milden Geschmack sorgt. Vom echten Krebsfleisch trennt das Produkt vor allem der hohe Verarbeitungsgrad.
Surimi-Kalorien pro Portion
Typische Mengen aus dem deutschen Handel mit berechneten Werten:
- Eine Stange (17 g): ca. 16 kcal, 1,7 g Eiweiß, 2 g Kohlenhydrate, 0,1 g Fett
- Standard-Portion (100 g): ca. 95 kcal, 10 g Eiweiß, 12 g Kohlenhydrate, 0,8 g Fett
- Eine Packung (200 g): ca. 190 kcal, 20 g Eiweiß, 24 g Kohlenhydrate, 1,6 g Fett
Den genauen Wert für deine eigene Portion berechnest du direkt im Portionsrechner oben auf der Seite.
Surimi zum Abnehmen und im Muskelaufbau
Im Kaloriendefizit ist die Fisch-Spezialität ein interessanter Snack. Eine ganze Packung mit 200 g liefert nur knapp 190 kcal, dafür 20 g Eiweiß und sättigt durch das Volumen erstaunlich gut. Ideal für zwischendurch, wenn der Kühlschrank-Snack fett- und kalorienarm sein soll. Wichtig: Beim Salatdressing oder Cocktailsauce die Kalorien mitrechnen, weil das die eigentliche Kalorienquelle in vielen Surimi-Salaten ist.
Im Muskelaufbau spielt die Spezialität eine kleinere Rolle als echtes Fischfilet, weil der Proteingehalt pro Kalorie schwächer ausfällt. Trotzdem kann das Produkt als schnelle, kalte Eiweißquelle sinnvoll sein, vor allem als Ergänzung zu Reis- oder Pasta-Gerichten. Wer hochwertiges Fischprotein sucht, ist mit Lachs, Kabeljau oder Thunfisch besser bedient, weil dort weniger Stärke und Aromen mitwandern.
Surimi richtig tracken
Im Tracking sind Markenunterschiede deutlich. Manche Hersteller setzen mehr Fischanteil ein und kommen auf bessere Eiweißwerte, andere arbeiten mit höherem Stärkeanteil und liegen kalorisch ähnlich, aber proteinärmer. Die Verpackungsangabe ist immer der zuverlässigste Wert.
Beim Wiegen lohnt es, einzelne Stangen zu zählen, da die Stückgewichte bei den großen Marken sehr konstant sind. Mit GoalFuel speicherst du deine Lieblings-Marke und Portion als Standard ab und musst beim Salat-Vorbereiten keine Werte mehr nachschlagen.