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GoalFuel per KI-Agent steuern: Unser neuer MCP-Server

Stell dir vor, du sitzt am Rechner, arbeitest konzentriert und sagst deinem KI-Assistenten nebenbei: “Tracke 200 g Hähnchenbrust zum Mittagessen.” Ohne die App zu öffnen, ohne den Workflow zu unterbrechen.

Genau das ist jetzt möglich. GoalFuel stellt ab sofort einen MCP-Server bereit, der dein Ernährungstracking direkt in KI-Agenten wie Claude, GitHub Copilot oder Cursor integriert.

Was ist ein MCP-Server?

MCP steht für Model Context Protocol. Ein offener Standard, der es KI-Agenten ermöglicht, strukturiert mit externen Systemen zu kommunizieren.

Ohne MCP kann ein KI-Agent nur Text verarbeiten. Er weiß nichts über deine Apps, deine Daten oder deine Dienste. MCP ändert das: Es definiert eine gemeinsame Sprache, über die ein Agent mit beliebigen Systemen interagieren kann.

Ein MCP-Server ist dabei die Brücke zwischen dem KI-Agent und einem konkreten Dienst. In diesem Fall GoalFuel. Er stellt dem Agenten Tools bereit (Aktionen, die er ausführen kann), Resources (Daten, die er lesen kann) und Prompts (vorgefertigte Vorlagen für häufige Aufgaben).

Das Besondere: Der Agent entscheidet selbst, wann er welches Tool nutzt. Du sagst einfach in natürlicher Sprache, was du willst, und der Agent erledigt den Rest.

Was bietet der GoalFuel MCP-Server?

Der Server gibt deinem KI-Agenten Zugriff auf die wichtigsten GoalFuel-Funktionen:

  • Produkte suchen: “Suche nach Proteinriegeln mit weniger als 200 kcal”
  • Mahlzeiten tracken: “Tracke 150 g Reis und 200 g Hähnchenbrust zum Mittagessen”
  • Tagesübersicht abrufen: “Was habe ich heute schon gegessen?”
  • Verbleibende Kalorien prüfen: “Wie viele Kalorien habe ich heute noch übrig?”
  • Gewicht eintragen: “Trage 78,5 kg für heute ein”
  • Wasser loggen: “Füge 500 ml Wasser hinzu”
  • Rezepte anzeigen: “Zeig mir meine gespeicherten Rezepte”
  • Statistiken abrufen: “Wie waren meine Makros diese Woche?”

All das passiert über natürliche Sprache. Kein Copy-Paste von IDs, kein manuelles API-Aufrufen.

Beispiel: Tracking während der Arbeit

So sieht ein typischer Workflow aus:

Du arbeitest in deinem Code-Editor und hast gerade Mittagspause gemacht. Statt jetzt die GoalFuel-App zu öffnen und alles manuell einzutippen, sagst du deinem KI-Assistenten:

“Ich hatte zum Mittag eine Bowl mit 200 g Reis, 150 g Hähnchenbrust und 100 g Brokkoli. Track das bitte.”

Der Agent sucht die Produkte in der GoalFuel-Datenbank, wählt die passenden aus und trackt alles mit den richtigen Mengen zu deiner Mittagessen-Gruppe. Anschließend bekommst du eine Zusammenfassung:

“Erledigt. Das Mittagessen hat 612 kcal, 52 g Protein, 78 g Kohlenhydrate und 8 g Fett. Du hast heute noch 1.180 kcal übrig.”

Kein App-Wechsel, kein Tippen, kein Suchen. Einfach kurz sagen, was du gegessen hast, und weiterarbeiten.

So richtest du den MCP-Server ein

1. Personal Access Token erstellen

Öffne die GoalFuel-App und gehe zu Einstellungen → API-Zugang. Erstelle dort ein Personal Access Token (PAT). Das Token wird dir einmalig angezeigt. Kopiere es und bewahre es sicher auf.

2. MCP-Server konfigurieren

Je nachdem, welchen KI-Agenten du nutzt, fügst du die Konfiguration an der entsprechenden Stelle ein. Ersetze <dein-token> jeweils durch dein Personal Access Token.

Claude Code (~/.claude/settings.json):

{
  "mcpServers": {
    "goalfuel": {
      "command": "npx",
      "args": ["-y", "@goalfuel/mcp"],
      "env": {
        "GOALFUEL_PAT": "<dein-token>"
      }
    }
  }
}

GitHub Copilot CLI (~/.copilot/mcp-config.json):

{
  "mcpServers": {
    "goalfuel": {
      "type": "local",
      "command": "npx",
      "args": ["-y", "@goalfuel/mcp"],
      "env": {
        "GOALFUEL_PAT": "<dein-token>"
      },
      "tools": ["*"]
    }
  }
}

OpenAI Codex CLI (~/.codex/config.toml):

[mcp_servers.goalfuel]
command = "npx"
args = ["-y", "@goalfuel/mcp"]

[mcp_servers.goalfuel.env]
GOALFUEL_PAT = "<dein-token>"

Cursor (~/.cursor/mcp.json):

{
  "mcpServers": {
    "goalfuel": {
      "command": "npx",
      "args": ["-y", "@goalfuel/mcp"],
      "env": {
        "GOALFUEL_PAT": "<dein-token>"
      }
    }
  }
}

3. Loslegen

Nach der Konfiguration erkennt dein KI-Agent die GoalFuel-Tools automatisch. Du kannst sofort anfangen, per natürlicher Sprache zu tracken.

Sicherheit

Dein Personal Access Token wird nur lokal auf deinem Rechner gespeichert, in der Konfigurationsdatei deines KI-Agenten. GoalFuel speichert im Backend nur einen Hash des Tokens, nie das Token selbst.

Du kannst dein Token jederzeit in der App widerrufen. Außerdem haben Tokens eine begrenzte Gültigkeit und werden automatisch deaktiviert, wenn sie länger nicht benutzt werden.

Der MCP-Server selbst läuft komplett lokal auf deinem Rechner. Er kommuniziert ausschließlich mit der GoalFuel-API. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben.

Fazit

Der GoalFuel MCP-Server macht Ernährungstracking so einfach wie eine kurze Nachricht an deinen KI-Assistenten. Kein App-Wechsel, kein manuelles Eintragen. Einfach sagen, was du gegessen hast, und der Rest passiert automatisch.

Wenn du GoalFuel nutzt und regelmäßig mit KI-Agenten arbeitest, probier es aus. Die Einrichtung dauert keine zwei Minuten.

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