Was Aperol Spritz zum kalorienreichsten Sommer-Drink macht
Aperol Spritz ist ein italienischer Aperitif aus Aperol, Prosecco und einem Spritzer Mineralwasser und gehört seit Jahren zu den populärsten Drinks in deutschen Bars und Biergärten. Pro 100 ml liefert Aperol Spritz rund 115 Kalorien, 0,1 g Eiweiß, 0 g Fett und 12 g Kohlenhydrate, davon 11,5 g Zucker. Der hohe Zuckergehalt stammt fast vollständig aus dem Aperol selbst, der pro 100 ml rund 24 g Zucker enthält.
Damit ist der Drink kalorientechnisch deutlich teurer als ein klassisches Glas Wein oder Bier. Wer ihn locker in Sommerlaune nachbestellt, sammelt schnell unbemerkt mehrere hundert Kalorien an, ohne dass es sich wie eine echte Mahlzeit anfühlt. Genau diese flüssige Sorglosigkeit macht den Drink zu einem typischen Plateau-Verursacher in Diäten.
Aperol Spritz Kalorien pro Portion
Standardgrößen in Bars und Restaurants:
- 200 ml Glas (klein): ca. 230 kcal, 23 g Zucker
- 300 ml Glas (groß): ca. 345 kcal, 34,5 g Zucker
Zwei große Drinks an einem Abend liegen damit bei rund 690 Kalorien, also etwa auf dem Niveau einer kompletten Hauptmahlzeit. Den genauen Wert für deine Portion legst du im Portionsrechner auf dieser Seite fest.
Aperol Spritz zum Abnehmen und im Defizit
Im Abnehm-Defizit gehört der orangefarbene Aperitif zu den eher ungünstigen Optionen, weil der Zuckergehalt zur Kalorienzahl noch dazukommt. Im Vergleich landet ein 200-ml-Drink bei rund 230 Kalorien, während ein gleich großes Glas trockener Wein bei etwa 165 Kalorien liegt. Auf eine Trinkrunde betrachtet ist das kein Drama, über einen ganzen Abend summiert sich der Unterschied aber spürbar.
Wer den Drink nicht streichen will, kann die Menge bewusst dosieren oder auf einen Hugo umsteigen, der mit Holunderblütensirup, Prosecco und Soda meist 60 bis 80 Kalorien pro 100 ml hat. Genauso wichtig: Alkohol pausiert die Fettverbrennung über mehrere Stunden und senkt die Hemmschwelle gegenüber Snacks. Mehr Hintergrund dazu im Blogartikel zu Alkohol und Abnehmen.
Aperol Spritz richtig tracken
Die Werte variieren je nach Mischverhältnis. Klassisch sind drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol und ein Schuss Soda. Manche Bars schenken mehr Aperol nach, was den Zuckeranteil zusätzlich erhöht. Wenn du selbst mixst, lohnt sich der Eintrag der einzelnen Komponenten, sobald du vom Standardverhältnis abweichst.
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